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Die Radical Faeries sind 40! Ausstellung – Vernissage Freitag 29th November 2019!

 

FOTOAUSSTELLUNG

(29.11.2019 – 5.1.2020)

Die Radical Faeries sind 40! The Radical Faeries At 40!

40 Jahre Radical Faerie Gatherings

VERNISSAGE (BIG OPENING)

29. November 2019; 19:00 Uhr

Eröffnung durch den Kulturkommissionsreferenten des 5. Bezirkes Margareten. Eröffnungsrede: Gunny Catell. Gratis Flammkuchbuffet. Freier Eintritt.

R.O.P.P. – Republic of Patta Patta

Margaretenstraße 60, 1050 Wien

The new Faerie Book „ZUHÖREN – LISTEN without Prejudice, Listen to the Earth, A Radical Faerie Heart Circle “ is finally ready!

The new Radical Faerie Book „ZUHÖREN – LISTEN without Prejudice, Listen to the Earth, A Radical Faerie Heart Circle „ with more than 25 contributions from Faeries worldwide is now reality!  You can get it if you write with more information about your intention to: faerietreffen@hotmail.com

 

Titel: “ZUHÖREN, Listen without Prejudice, Listen to the Earth.

Untertitel: A Radical Faerie Heart Circle.”

Autor: Gunny Catell

Eigenverlag (Gunny Catell)

Erscheinungsdatum: 09/2019

Genre: Reiseroman, Gender Studies, Sachbuch, Anthologie

Seitenzahl: 296 Seiten + 32 Seiten fbg.,

Ausstattung: Softcover

ISBN: 978-3-200-06410-2

Sprachen: Deutsch, Englisch, Chinesisch, Maori

296 Seiten, 32 S. fbg, Softcover

Preis: 25 € (D, A), 28 sFr

ISBN 978-3-200-06410-2

Kontakt: faerietreffen@hotmail.com

 

Aus dem Klappentext:

Gunny Catell bereist die ganze Welt, um bei Gatherings der Radical Faeries (“Radikalen Feen”) als “Mata Hari” teilzunehmen. Nach vier Jahren Arbeit an seinem neuen Buch hat er nun die Fortsetzung zu seinem ersten Buch “Rise Like A Faerie“ vorgelegt – bei dem er wieder völlig seinem Herzen und der Natur gefolgt ist, mit vielen persönlichen Beiträgen von über 20 “Feen” aus der ganzen Welt und Interviews mit Wegbegleitern von Harry Hay – dem “Vater der Gay-Liberation”. Es ist eine Reise durch eine wunderbare Welt abseits aller Klischees, die beweist, dass eine andere Welt jenseits des Mainstreams DOCH möglich ist.

Es geht Gunny Catell nicht nur darum, Seelenzustände darzulegen und eine exotische Welt zwischen den Geschlechtern mit all ihrer Bandbreite näherzubringen, sondern sich auch mit den Problemen der Gegenwart auseinanderzusetzen: Umweltzerstörung, Klimakrise, Umgang mit Natur, Manipulation durch Medien, Spiritualität, Geistlosigkeit, Geschichtslosigkeit, Gesellschaftsutopien, Nachhaltigkeit, Transsexualität, Gender und Diversität in autoritären Regimen, Inklusion und Vorurteile. Noch nie zuvor war es für die Menschen so notwendig, aus den vielen selbst erschaffenen Blasen auszubrechen und den Blick wieder auf das vereinigende Ganze zu richten. Haben wir wirklich verlernt, einander zuzuhören und auf die Bedürfnissen der Erde einzugehen?

 

Die Intentionen von Gunny Catell:

„Es ist ein Buch, wie ich es gerne lesen würde und das es bisher noch nicht gegeben hat. Es ist eine Hommage an die queere Familie der „Radicalen Feen“, die weltweit meine Bewunderung hat und zu der ich mich sehr verbunden fühle. Bei diesem psychologischen Reiseroman ist alles persönlich erlebt und empfunden. Nur das Märchen über die queeren Hobbits aus dem „Herr der Ringe“ wurde frei erfunden, aber es passt einfach zu meinen Erlebnissen in Neuseeland bei den Maoris. Das Buch ist im psychologischen Stil von Bruce Chatwin, Carlos Castaneda oder Hermann Hesse geschrieben und auch von Franz Kafka inspiriert. Aber meine wahren literarischen Vorbilder sind James Baldwin, Pasolini, Mark Thompson (The Fire in Moonlight) und Andrew Ramer (Two Flutes Playing). Es ist hauptsächlich auf Deutsch geschrieben, zu einem Drittel aber auch in Englisch und es gibt auch Kapitel in Chinesisch und Maori. Ich danke meinen Freunden weltweit für ihre Beiträge in diesem Buch. Sie allein schon rechtfertigen dieses Werk. Ob dieses Buch in seiner Dimension auch von anderen Menschen außer den „Faeries“ wirklich verstanden wird? Ich hoffe es jedenfalls, denn sie und diese Welt hat es verdient gehört zu werden. Es ist interessant wie die Leute auf dieses Buch reagieren, denn es ist nirgends einzuordnen. Der Inhalt ist nicht einfach zu transportieren und verlangt heutzutage schon mehr Aufmerksamkeit als nur einen Zweizeiler auf Twitter. Aber wenn sich offene und frei denkende Menschen einmal wirklich auf das Thema eingelassen haben, finden sie es spannend und faszinierend. Doch diese Hemmschwelle zu überschreiten, das schaffen nur die wenigsten.“

Das hat die Lektorin des Buches geschrieben:

„Dein Buch hat mich sehr berührt, auch wenn ich beim Lektorieren nicht jedes einzelne inhaltliche Detail so genau mitbekomme, weil der Fokus auf Syntax und Grammatik liegt. Aber was bei mir echt hängengeblieben ist, war der chinesische Abschnitt und wie viel es den Leuten dort bedeutet hat, unter diesen schlimmen Umständen ein Faerie Treffen abhalten zu können. Man erfährt ja nichts aus den Medien. Und natürlich deine Reisebeschreibungen- wow! Ich habe echt so Lust bekommen auch nach Australien zu reisen. Da merkt man beim Lesen, dass du dort total glücklich warst und Schreiben und Sein ein Einheit bildeten. Und ich wünsche dir alles erdenklich Gute für das Buch, eine große Resonanz euch Faeries! Es ist wirklich eine gute Sache, dass du noch ein Buch geschrieben hast und ich hoffe, dass es auch auf Englisch übersetzt wird! Es hat mich echt berührt und ich hoffe, dass die Faerie Community auch in Österreich wächst!!“

 

„ZUHÖREN, Listen …“

ist ein Buch voller INTENTIONEN und VISIONEN, das vor allem ZWISCHEN den Zeilen gelesen werden kann und in keine Schublade einzuordnen ist.

*

Gunny Catell lebt in Wien und hat 2008 die Radical Faeries in Oregon zufällig kennengelernt. 2015 entstand sein erstes Buch „Rise Like A Faerie“ über die queere Freiheitsbewegung aus Amerika. Diese Feen („Faeries“) haben ein spezielles Sensorium, das den meisten von uns Menschen schon abhanden gekommen scheint. Sie sind wie die queeren „Beschützer der Erde“. Eine seiner Aufgaben sieht Gunny Catell darin, ihre Botschaft in die Welt zu tragen und für andere „Feen“ einen sicheren Raum zu schaffen.

Die Reaktionen der Leser des ersten Buches reichen von „toll, sehr beeindruckend und berührend geschrieben, eindringlich, berauschend“ bis „unbeschreiblich“

 

Contents (INHALT)

The Paradoxical Commandments   5

Heal the Pain   6

An die Erdzerstörer!   7

Prolog   9

2012 – 2016

„Transgenial!“ 3rd Gathering Berlin Wannsee 2012   16

Tribal Vision Gathering – 10 years of Folleterre „We are Unstoppable“ 2015 20

2nd Sound of Faeries Austrian Gathering “The Appreciation Gathering”   23

X-Mas Vision Gathering Spa   31

“Queens of the Desert” – 1st Winter Gathering Israel 2016   40

In MEMORIAM. Radiant Light – Hommage to EL! Leo! 46

Wolf Creek Naraya – A Dance For All People   51

“Angelswalk” Summergathering Folleterre   63

Waterlilies Gathering Hungary 67

“Honouring our Ancestors” Samhain Gathering Fatherstone   74

2017

“Being RADICAL. The Political Heart” Breitenbush Gathering   77

“Everything is HOLY!” Rebirth Gathering Drouwen NL  82

(Nach dem) Erwachen!   85

FAEBorhood Vienna City Gathering: “The Lazy Life Gathering”   88

Gay Spirit   Charlie Murphy   92  

“My body is sacred, my sperm is sacred, this sanctuary is sacred”

Summer gathering Folleterre   94

The 2nd GLOBAL Gathering UK – The Call 2020   97

DRAGula Gathering Transsylvania “Being Roma, Being Human”  102

Burning Man Austria – 1st Schönburn   109

1st Berlin City Gathering „im Konzentrationslager“   114

Faerie Beacon Gathering Hévíz   118

2018

 Leeuwarden: Meine Begegnung mit der echten Mata Hari   124

“The Exotique Paradise” – Faerieland Australia   129

“Fools n Faeries” Easter Faerie Gathering New Zealand   136

Auf der Suche nach Hobbiton   143

“The Crying Panda” – The Secret 3rd China Gathering Beijing “I am with you”  148

BALI und das Auge des Tages   159

Regenbogenparade   173

3rd Sound of Faeries Gathering Hochkönig:

“Inclusion and Exclusion, Community and Legends”   174

Burning Man Austria – 2nd Schönburn   184

Sissi Equinox Mabon Faerie Gathering   188

 2019

Lake Atitlan Radical Faerie Sanctuary –

Many Fae Station Gathering Guatemala   189

Auf dem Maya Altar   197

Heal Me   201

Der Schamane und die Schlange   206

Die Suche nach der Lebensblume – Auf dem Mavicure in Kolumbien   209

From Taos Pueblo to Zuni Mountain Sanctuary “Dancing Hummingbirds”   214

 

Sharings from the Heart

Finding Sanctuary Bambi 218

A Natural Space for the Embodiment of Love Shady 221

Faerie Space Reflections Asspirational Bottom 222

Heart Circle: Liberation Consciousness in Resisting Authoritarianism Hammer 224

QueerFest St. Petersburg Ed of all people   228

The Heritage of Harry Hay – Interview with William Gersten   231

Jaded – Interview with Blossom   233

Memories of the Early Days of Zuni Mountain Sanctuary David Balsam (Littlefoot)   235

Faggot Army Neil   236

Pushing Boundaries Everything   236

What is a Radical Faerie? Philip Deal   238

Too Sensual for this World Waitari   239

We are the ones we have been waiting for Waitari   241

My Transgender Path Mono   242

Pause. Breathe. Listen. Gentle Beauty   245

An Elder Faerie’s Path into Faeriespace Kalinda   245

Listen to the Deers Cry! Vom Lauschen auf die Natur TrueThomas   247  

In a Circle Prince Thrivolous   248

WhatsApp Groups and Safe Space   249

An einem der schönsten Plätze für mich auf Erden Red Rose   250

A Simple Process in Listening   Lucifer 251

The Fae Way

The Art of Heart Circles: A Guide Bill Blackburn 253

The new Sanctuary Projects – Guatemala Bambi, InterStellarHeart 257

Alto das Fadas Albion Faeries   258

Ein Sanctuary im Herzen Europas Mata Hari   259

A Call for a new Sanctuary in the Heart of Europe   261

Rise Like A Faerie – Mehr als du glaubst!   Loreley   262

Gay Identity: Is The Tail Wagging Our Dog? Don Kilhefner 264

FaeNet – Making Faerie Space, in the Clouds Bulbul   268

How to get a Faerie Coffee going in your City Hagrid   271

40 Jahre Faerie Bewegung: Unsere Zeit ist gekommen!  Theoklymenos 272

Literatur 274

 

Visions of Nature  275

Nachruf   278

How I became what I am now   282

Harry Hay spricht mit Mata Hari 284

Performances at Faerie Gatherings 2015–2019   292

Epilog   295

More About Gunny Catell   296

 

Here is the first chapter:

An die Erdzerstörer! To the Earth destroyers!

Wir leben in einer merkwürdigen Welt, in der Fortschritt seit zweihundert Jahren unser Lebenszweck ist und wir damit dem Planeten dauerhaft geschadet haben. Wir leben in einer merkwürdigen Welt, in der die versammelte Wissenschaft uns lehrt, dass wir nur mehr elf Jahre vom Auslösen einer unumkehrbaren Kettenreaktion entfernt sind, die das Ende unserer Zivilisation bedeuten dürfte. Wie lange erträgt uns die Erde noch? Wir leben in einer merkwürdigen Welt, in der eine typische Eigenschaft der Demokratie ist erst zu handeln, wenn die Katastrophe eingetreten ist, und die Bereitschaft, für eine vorhersehbare Bedrohung Opfer zu bringen, schon immer gering war, also die Verantwortlichen fahrlässig strafbar handeln.
Wir leben in einer merkwürdigen Welt, in der uns das größte Märchen aufgetischt wird, wir könnten ewig so weitermachen und in der niemand es wagt, über unser politisches System hinauszuschauen, obwohl klar ist, dass sich die Antworten nicht in der heutigen Politik finden lassen. Alles andere findet mehr Aufmerksamkeit als die größte Krise, vor der die Welt jemals stand. Fragst du dich nicht auch manchmal was das Ganze eigentlich soll? Warum halten wir den Wahnsinn dieser Welt und des eigenen Lebens überhaupt so leicht aus? Die Antwort ist auch, weil viele von uns noch immer diese verrückten Träume haben, eine für sie lebenswerte Welt zu erschaffen. Viele von uns haben uns selbst noch nicht aufgegeben, weil wir wach sind und einige noch immer die Stimme des Mondes, der Erde oder die eigene Stimme hören können. Es gibt noch genug, welche „ein Herz für die Spinnerten dieser Welt“ haben, wie es Fellini so liebevoll als sein letztes großes Plädoyer ausgedrückt hat. Wir suchen nach dem Wesen des Menschen im Zwiespalt zwischen der Schönheit der Natur und dem, was der Alltag im Hier und Jetzt daraus macht. Die Radical Faeries sind solche Positiv-Verrückten. Ihnen und der Welt, die sie umgibt, gehört in diesem Buch unsere ganze Aufmerksamkeit. Hören wir ihnen zu – hören wir uns und der Erde zu, solange sie uns noch erträgt! Listen … Die Welt der Wahrheit – irgendwann im Leben werden wir uns ihr stellen müssen, oder wir suchen sie bewusst. In Wirklichkeit werden wir von unserem Unbewussten und von unseren Empfindungen gesteuert. Wenn wir diese tief in uns versteckten Gefühle erreichen können, fühlen wir uns echt, frei und schön. Ein Weg, diese unbewusste Wahrheit zu erreichen, kann Kunst, Ekstase oder die Naturerfahrung sein, in der wir uns unserer Wurzeln bewusstwerden. Aber von diesen Wurzeln entfernen wir uns immer mehr. Die sogenannte „intelligenteste“ Spezies auf der Welt macht mehrheitlich nichts anderes, als ihre eigene Lebensgrundlage immer mehr zu zerstören. Diese Erdzerstörung ist vom Menschen hausgemacht und kann nicht schöngeredet werden, nur weil die Mehrheit der Menschen bisher von ihr verschont geblieben ist.
Ich muss der Wahrheit ins Auge blicken, so wie sie sich mir darstellt. Und die ist: Die Menschheit steht am Scheideweg. Es bleibt kaum noch Zeit zu handeln. Man muss schon sehr mit Scheuklappen durch die Welt gehen, um nicht zu bemerken, dass die Welt sich nicht nur klimatisch in einigen Jahren dem „Point of No Return“ nähert, wo der Zustand des globalen Klimasystems unumkehrbar sein wird. Denn, so die Experten der Vereinten Nationen der IPCC (Weltklimarat) in ihrem Sonderbericht über 1,5 °C globale Erwärmung vom 5. Oktober 2018 und 8. August 2019 über die Landnutzung, „die Zeit läuft ab“. Wird dieses System nicht sehr rasch drastisch umgesteuert, drohen durch die Klimakrise dramatische Folgen für unser Leben auf der Erde, Völkermord und Kriege. Dieser eindringliche Appell des Weltklimarates ist ein klarer Weckruf. Wir müssen uns nun entscheidend verändern. Die internationale Staatengemeinschaft ist aufgefordert, rasch und entschlossen und vor allem gemeinsam alles daranzusetzen, um wirksame Maßnahmen einzuleiten. Ich persönlich kann mich in meinem Empfinden als Mensch ab jetzt nicht einfach nur um meine kleine heile Weltblase kümmern und so tun, als interessiere mich die große Welt da draußen nicht. In den mächtigsten Massenmedien ist bisher noch keine glaubwürdige Warnung vor dem Umkippen der Erde transportiert worden. Die Medien propagieren weltweit eher einen konservativen Rechtsruck und fördern damit die Spaltung der Gesellschaft, als sich dieses derzeit wichtigsten Themas anzunehmen. Die Ängste, Unwissenheit und Sensibilität der Kin-der, die diese Katastrophe einmal zu tragen haben werden, werden ignoriert. Wir haben alle den Eindruck, dass kein Politiker, keine Industrie und Wirtschaftsmacht bisher von den Menschen und den Medien in diesem Punkt bisher wirklich unter Druck gesetzt worden sind. Aus welchem Grund verfolgen doch die meisten Medien die Strategie der „Disconnection“ der Menschen untereinander und mit der Erde?
Die Menschheit begibt sich seelisch und geistig immer mehr ins Abseits und wird immer gleichgültiger. Wir blenden völlig aus unserem Alltag aus, was sein kann, wenn sich die Natur wirklich nicht mehr erholen kann, und dann Milliarden Menschen auf der Flucht sein werden. Wir wollen nicht wahrhaben, dass immer mehr Lebensräume zerstört werden und sich in den sich unaufhaltsam erwärmenden Weltmeeren schon so viel Plastik befindet, dass dies einen vollbeladenen Güterwagon von der Erde bis zum Mond und zur Hälfte zurück füllen könnte. Unsere Wirtschaft ignoriert die Inwertsetzung von Natur und überlässt es dem „Steuerzahler“ den Schaden, den sie anrichtet, miteinzubeziehen, um ihre Gewinne zu lukrieren. Wir, und vor allem unsere Enkel, werden für die Reinigung zahlen müssen und für den Schmutz, den die Wirtschaft, die Industrie und unsere ignorante Mentalität verursachen. Die Menschheit verkriecht sich im Internet oder hinter irgendwelchen Religionen, statt auf die Stimme der Natur oder anders ausgedrückt, unserer „Mutter Erde“ zu hören, die uns immer eindringlicher et-was sagen will. Aber nur wer bereit ist, die Natur zu erleben, beginnt sich dafür zu interessieren und sie zu schützen. Die Natur und die Erde haben jedoch keine Partei in der Demokratie. Die Erde ist nicht vertreten, da sich niemand dafür zuständig fühlt und ihr niemand „Lebensfähigkeit“ zugesteht. Wer soll sie auch als Rechtspersönlichkeit vertreten? Die Vereinten Nationen oder die monotheistischen Religionen? Die UNO ist ein friedlicher Zusammenschluss der Völker auf Erden. Die Erde ist aber noch mehr. Sie ist mehr als das Existenzrecht aller Lebewesen. Am ehesten wird ihr noch der Begriff Manitu gerecht, das „Allumfassende Geheimnis“ beziehungsweise die „Große Kraft“, die in allen Wesen, Dingen, Tätigkeiten und Erscheinungen enthalten ist, ein Begriff, den die Indianer Nordamerikas für die Erde verwenden und bei all ihren Tätigkeiten als nicht zu überschreitendes Maß aller Dinge miteinbeziehen. Doch wer und welche Wirtschaft berücksichtigt schon das Wohl und den Schutz unserer Erde bei irgendwelchen Tätigkeiten? Die Bevölkerung glaubt, ihre Heimat endet an ihren Staatsgrenzen. Aber unsere Heimat ist die ganze Erde. Sie ist unsere Lebensgrundlage. Der Erde ist es egal, ob du schwarz oder weiß bist, Frau oder Mann, und wen du liebst. Sie will nur einiger-maßen respektiert werden, sonst wird sie nämlich für einige hunderttausend Jahre aus dem Gleichgewicht geraten und dann wird sie für Mensch und Tier unbewohnbar sein, wie wir ja aus der über vier Milliarden Jahre dauernden Geschichte des Planeten wissen, aber nicht wahrhaben wollen. Wenn wir glauben, wichtiger als die Natur zu sein, wenn manche Politiker meinen, alles, was nicht zu ihrem Nutzen sei, seien Fake-News, und dass wir uns immer mehr von den Idealen der Aufklärung oder der Weisheit der indigenen Völker über das Wesen des Lebens entfernen müssten, dann fallen wir alle hinein in diese globale (rechts-)populistische Falle. Die eine Hälfte der Menschheit hat zwar schon die autoritären Regime und „manipulativen“ Bewegungen, welche die Men-schen noch mehr in den Egoismus treiben, als Irrweg durchschaut, die andere Hälfte glaubt ihnen aber immer noch. Radical Faeries fallen da nicht darauf hinein, denn sie sind auch „Wächter der Erde“, die jeder normale Mensch sein sollte. Sie versuchen das Beste aus den Unzulänglichkeiten des Menschseins zu machen, indem sie „es wagen“, auf die Natur zu hören und MIT der Erde zu leben und nicht „auf ihre Kosten“. Die Gesellschaft und das System steuern immer mehr einem Chaos zu und es werden über-all viele neue Missstände aufgedeckt, wo Widerstand zu leisten wäre. Jeder weiß im Prinzip, dass es so nicht weitergehen kann und dass es einer neuen Welt- und Wirtschaftsordnung bedarf. Nur niemand macht den ersten Schritt. Aber irgendwo muss man anfangen. Am besten bei sich selbst! … Lasst uns einfach alle ab morgen „erheben“! Lasst uns unsere Ideale nicht aufgeben! Wir brauchen eine neue globale Revolution – ein „Earth-Stonewall“ – damit wir Teil einer neuen ökologischen Zivilisation sein können. Lasst uns diese Erde zu einem besseren, schöneren Ort machen, als er jetzt ist! Lasst uns alle radikale Feen sein! Aber wie können wir solche radikalen Geschöpfe und diese wunderbaren Menschenwesen im Herzen werden. Lasst uns unser geistiges Erbe bewahren, unsere Legenden von den heiligen Wesen zwischen allen Polaritäten und von der Liebe zur Erde. Nur in der realen Begegnung mit wirklichen Menschen und in der „echten“ Natur werden wir unseren ureigensten Empfindungen gerecht. Setzt der Zerstörung der Erde ein Ende! Arbeiten wir zusammen! Beginnen wir morgen mit der Umsetzung!

Now the Earth is a witch, and the men still burn her
Stripping her down with mining, and the poisons of their wars
Still to us the Earth is a healer, a teacher, a mother
The weaver of a web of life that keeps us all alive
She gives us the vision to see through the chaos
She gives us the courage, it is our will to survive
(from Burning Times by Charlie Murphy)

3rd Sound of Faeries Gathering 2018: The Gathering of Inclusion and Exclusion, Community and Legends

„The Legend was Back!“ The Spirit of Man Love … begins with the Sound. Two flutes play …. the „Sound of Faeries“. Rather than live as outcasts or useless pariahs, we Faeries have necessary tales to tell and vital roles to perform which advanced the human story. If you never found anyone who could tell me the stories of myself and of my people we Faeries would never exist. Our main theme of the 3rd „Sound of Faeries“ Gathering 2018 was inspired by the Andrew Ramers „Two Flutes Playing“ and we brought our legend back! I wanted such a spiritual gathering, and so it was.

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At the short but solemn Opening Circle, I addressed the subject of our gathering: „Spread Love!“ And we also shared the Maori’s forehead greeting that in the beginning it was the woman who symbolically breathed life into the man with this greeting. Then I called the four directions and we all turned to our glorious High King. After the Inauguration of our Love Temple, the „Men loving Men“ sound meditation from the book „Two Flutes Playing“ started with Lucifer, while the other Faeries were able to attend the fire ritual in front of the bonfire. At wonderful workshops, Embrace surprised us with beautiful flower braids and Bel offered a shamanic circle, where we could experience our position in the gender spectrum.

There was a Filmnight, starting with Glitter, a Dokuvaganza on the Australian Sanctuary Faerieland, Harry Hay’s film „Hope Along The Wind“ and our „Feen von Hadres“ – in loving memory of El / Leo after her death and her „Faerieland“, which already became a legend in the film. In the Legend Circle, which I longed for, everyone had the opportunity to tell the essence of his story as gay, faerie and human. When our birthing girl Fey started singing „Somewhere over the Rainbow“, my tears started to flow. Now I first felt the Faerie Magic at this gathering. The next day there was a Circle about a possible new „Austrian and Central European Sanctuary“, which soon developed into a discussion about whether there was a Faerie Community in Austria, or whether some deliberately want to exclude certain people. In Austria, sometimes I have the impression that you are being reprimanded for doing something and that you have to deal with prejudice. I stand for Inclusion and not for Exclusion and it makes me sad, if in Austria other tribes do not invite you to Gatherings or Heart Circles. Everyone is welcome to me and I am firmly convinced that every problem is solvable. Faeries and men who love men are there to spread love – among themselves and beyond, – and that was also the main topic of this gathering. Some faeries, however, believed that we were well on our way to a better solution in the future. I hoped so too with all my heart.

On the last day we were looking forward to a relaxing hike through one of the most beautiful valleys in Austria, the nearby Blühnbachtal. Our goal was the castle Blühnbach, in which also the last son of the Krupp family, Arndt von Krupp, who was gay, lived and is buried and who openly opposed his Nazi family throughout his life. After the House Cleaning Party the Closing Ceremony called out, which was ceremoniously led by Embrace and Bel. This once again gave everyone the opportunity to say why we were Legends. Each Faerie should connect to the other and say: I can feel the connection. Real Deal stood next to me and said, „I am ONE with you!“ and I was so honored that he said that to me. The Faerie Gathering came to an end with the awareness that it should serve to express or learn your true deepest feelings, especially affection, to re-develop that sensitivity in a playful way and, above all, especially to learn to respond to the true needs of others again. It is our responsibility to create a safe place and to address the issue of consensus and community in order to solve all the problem areas together. With the exclusion of others we can solve no problems. We were glad that there were some small Afterglow Gatherettes in Vienna with the „Faeries in Austria“ which we need so eagerly. It seemed to me that we could soon realize our vision of a common community in Austria, but many more butterflies will have to die until people realize this eternal goal.

The Secret 3rd China Gathering Beijing 2018 – I am with you!

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In early April 2018 after a short visit to the exotic, wonderful Faerieland Sanctuary in Australia and a very easy-going Fools n‘ Faeries Easter Gathering in New Zealand, I flew directly – for the first time – on a mysterious journey to the ‚Land of the Red Dragon‘ for the third China Faerie Gathering near Beijing.

In truth, I had never wanted to go there because I had heard only negative things about this country. How it exploits it’s people and monitors them, that personal and political freedom is suppressed, that homosexuality is illegal and gays are persecuted. The environment slips from one disaster to the next and is mercilessly sacrificed to economic progress.

However a year earlier at the Global Gathering 2017 in UK I met Francis, a charismatic Faerie. Francis is an incredibly nice personality who brought the Radical Faerie Movement to China. He became a true friend to me and he convinced me to visit the 2018 Chinese gathering. The challenge was so strong. I accepted it.

When I landed in Shanghai and then in Beijing, I saw nothing of this huge country. Everything was a white mist around me and light yellow smog clouds. Just a week ago, there was a sandstorm from the Mongolian desert that caused 2000-fold air pollution in Beijing. The weather was crazy. It was winter in China. We landed in the snow and it was so cold. I had to meet Pablo who was my contact at the airport, otherwise I would have been lost in this huge and unknown country. For the privacy and security of those Chinese faeries who were attending the gathering I had not been told where the Gathering was to take place or who else should pick me up. My only thoughts were would we actually make contact? Will Pablo be there? After some initial panic, some Chinese faeries arrived at the airport and took me through a snowy landscape resort outside of Beijing, where the four day gathering was to take place. I will not announce the location for safety reasons. But I safely arrived at my final destination.

At the entrance of this place stood two golden lion statues, who bring happiness and prosperity to the newcomer. I was greeted by about 24 Chinese young faeries. We three non-Chinese, Western Faeries, Pablo, Chas Nol and I were by far the oldest in this gathering. But that did not matter.

Right after the welcome we did a workshop ‚Face to Face,‘ and we got to know and love each other for the first time. All these wonderful, loving young faeries I was allowed to hug. Every single one I found beautiful in their own way. Is there anything more beautiful than the smile of a Chinese faerie who is pleased to see each other’s eyes? They showed me their ‚true self, ‚ their true ‚Faerie Being.‘ Wonderful and compassionate beings that are unique to the faeries and that should not be hidden. Yes, I saw so many beautiful faces – or rather, the souls behind the faces. Young faces, with an incredible smiles that were heart warming and lovely.

The next morning Chas Nol asked me to facilitate the Heart Circle. The sharings and the stories I heard made this event one of the most emotional Heart Circles I’ve ever participated in. Some sharing of young faeries here almost broke my heart. The speciality of this gathering was that nearly two-thirds of all participants were young, students between the ages of 19 and 24. They all told things as they might have been in Europe in the 1960s, where homosexuality was almost still illegal in all countries.

In China, family ties are much stronger than in Europe, and if you come out here as a gay in front of your parents, this can mostly lead to exclusion from your family, because it is the biggest disgrace. Not only will you be cast out, you will lose all rights in your society. It may also be that you are being persecuted by your own family, or that your own father wants to kill your boyfriend. So it was not surprising that nearly every second person in the group spoke of suicidal thoughts and suicide attempts, both by himself or his friends. What came out of the mouths and hearts of the young Chinese people was so real and so heartfelt and so intelligent that I was totally entranced. It showed a different reality that we can no longer imagine in our western liberal world. Most of them had never felt the true love of a man and they longed for it. So many here believed in love. How beautiful the world can still be in young hearts, and how much the grown-up world denigrates and above all, does not appreciate, it and even tramples it in every way. I believe in these Chinese teenagers; and we three “old-fashioned“ western faeries began to love them more and more.

For relaxation we went to a nearby restaurant where food was served extensively on a round table and the over-filled plates were shared.

On the way back to our home it snowed again. In the evening there was the ‚No-Talent Show‘ and an auction at the same time. The Chinese are very good at trading, so the auction was a big deal and was extensively prepared. But also for the show there were some wonderful Chinese music and literature acts. Everything was pre-pared via WeChat platforms as Facebook and other social media platforms of the West are blocked in China. I hosted the show together with Chiffon, the very talented second youngest Faerie here.

Every morning there was Heart Circle. It was the centre of our gathering and that made the Chinese Gathering very intense and exhausting for me as well. You almost could not relax your head. Therefore, it was also very necessary for me (after receiving a professional Thai massage from Xisi) to take at least a short hike to the ‚Spring of Happiness‘. However I did not find this source of joy in the mountains, but in the hearts of the faeries here, in their yearnings and dreams. And I noticed how body contact and tender touch among the young Chinese faeries increased during the gathering. The true smile that we give ourselves here is the greatest gift that people can give themselves. It ascends hope, affection, openness, beauty – everything that people can give – even sex. It radiates your innermost self: – your Being as Radical Faerie. Do not hide it – it’s what we can give the world – the best you have – because when you hide it behind a cold wall, you break with your humanity. Do not use your power for wars, negativity and cynicism, but for love. This is also part of the ‚legacy of Kung Fu‘ and is also a legacy of the Radical Faeries.

At the end of our last full day, we formed a circle where we should reveal our Emperor and our angel – slowly, gently, yet persistently. And I was surprised. Even I had an angel here, it was my last translator. With more than amazement, yes, admiration, I went to bed exhausted.

On the last day the sun suddenly shone friendly over the valley. Colourful children’s windmills turned wildly in the wind and wherever I looked I saw a pink bloom. How nice it was here all at once. Now my soul finally found satisfaction and relief.

We all left as friends and enriched ourselves with the message that we should all be our faerie-selves, and that no one can take that from us. Chas and I loved these wonderful intelligent faeries here in China who were able to organize such an intense gathering. I was so impressed and wanted to carry this message around the world. The golden lion has really made his positive side resonate in us and brought us to enlightenment.

Despite being relieved to leave the emotional intensity of the gathering, I also left with new wisdoms as I went back to the juggernaut of Beijing and into the Forbidden City.

3rd “SOUND OF FAERIES“ Gathering Austria 2018

Yooohooo! Sweet Faeries! “The Hills are AGAIN alive, with the
 
3rdSOUND OF FAERIES
Gathering  @ Hochkönig Austria
 7-14  JULY  2018
 
Terschelling, Berlin, Hochkönig …
The Legend is back!
After FANTASTIC rollercoasters of
Fun, dance, love, talks, magic and nature in 2013 and 2015,
*
We are thrilled to announce
Austria’s 3rd international FAERIE GATHERING
In the AUSTRIAN ALPS near Salzburg July 7-14, 2018.
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So many faeries from different countries wanted to come back as soon as possible to this most unexpected but breathtaking Hochkönig mountain location, 1300 meters up in the heart of the Salzburg Alps.
*
So once more we welcome and are calling all faerie folk, all ye queer legends and icons, revolutionaries, gentle creatures, bambis, deer, mountain trolls, pixies and phoenixes of all genders from across Europe, Africa, America, Asia, Australia, Luna and around the whole Universe
 
To Rise Like A Faerie
Create A Sacred Heart Space
Celebrate our /your Uniquness and bring
The Legends Alive to all Faeries of the World
 
for 7 days of summer love, light and laughter on this magical mountain – that could change your life and fulfil your dreams!
 
Join us to create faerie magic in a comfortable, clean and private Alpine hostel near an enchanted forest in the mountains of Austria. There are meadows to play in as well as forests, creeks, waterfalls and mountains. So come and explore this magical nature. If you want more privacy and would like to camp, the nights are chilly (15 to 25 degrees) but there is enough space to pitch a few tents.
 
This is awaiting you…. Expect:
 
Mother NATURE ! – explore and enjoy the healing spirit of Mother Earth and Pachapapa at highest Faerie gathering in the exceptional Alps mountain range, come and experience the unforgettable alpenglow in front your eyes or an optional tour to the nearby Eisriesenwelt – the largest ICE CAVE on our planet Earth! And some hiking tours around this place of outstanding natural beauty.
 
Music!  So come and make faerie music every night around the sacred fire or create a Faerie-sing-along to our Sound of Music-Legends
 
Memories! -We remember our Ancestors and the beginning of the Radical Faerie Movement in Austria by presenting  Symbiofaerietaxiplasm”, a Filmdokuvaganza filmed partly at the 1st Gathering 2013, showing also our historic 1st little sanctuary in Austria.
 
Legends! – We need legends, shared histories of our people’s struggles that would help unite and inspire a people so separated by distances and division. Legends may be transformed over time, in order to keep them fresh and vital. We tell legends about our ancestors, the Nature, sanctuaries, gatherings and about the Sound of Faeries. What does that mean for our Faerie history?  We also gather because we all have a true story to tell and we want to hear the stories of our Faerie brothers and sisters. If we communicate subject to subject, we keep our spirit alive and the spirit of our legendary ancestors. There are so many Faerie Tales and Faerie Tails to celebrate! Let’s bring the legends alive – Let’s meet our legends! We all can be legends if we respect each other.
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The Legend is Back! The Spirit of Man Love … begins with the Sound. Two flutes play …. the “Sound of Faeries”. Rather than live as outcasts or useless pariahs, we Faeries have necessary tales to tell and vital roles to perform which advanced the human story. If you never found anyone who could tell me the stories of myself and of my people we Faeries would never exist. Our main theme of the 3rd “Sound of Faeries” Gathering 2018 is inspired by the Andrew Ramers “Two Flutes Playing” and we bring our legend back! Join us to keep our tales alive.
 
Visions and principles! We create visions for the faerie tribes in Europe and a second sanctuary in Europe or in Austria and discuss our faerie principles and the importance of being radical in changing times (which will be summarised in a
new book).

The Seeking for Land for an EASTERN (and CENTRAL European) SANCTUARY

is already going on since 1 year after the Faeries in Austria and Eastern and Central Europe have lost their faerieland after the death of El/Leo. We created already an association in Austria like Folleterre with the same Statutes as Les Amis de Folleterre. This association already exists after Austrian Law since june 2017. We already announced this at the last Global Gathering in Fatherstone 2017. So If you are really interested in concrete actions for a new sanctuary or if you want to support us please come to the “SOUND of FAERIES Gathering” 7-14 July 2018, where all the protagonists and activists of this new EASTERN (and CENTRAL European) sanctuary project will be present. It will be one of the main topics of this gathering in Austria.

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SPIRIT! – Let’s free our mind and celebrate our Radical Faerie Spirit, our visions and everything you think that should outlive you and include a legend about you. The last questions: Have I lived enough? Have I loved enough? Have I done enough for the world? For the other Faeries? The less there is Spirit (Nature, Love, etc.) in this world the more we need it, the more we need YOU! We hope in this gathering you can find some answers.
We will have heart circles, ritual, in- and outdoor love temple, workshops and meditations to connect to our collective faerie spirit and faerie nature and A Special Day Of Common Respect for each other.
 
And of course we will have our traditional KwNotalent show, the Auction, delicious vegetarian/vegan meals and the usual delightful faerie chaos playfulness for us all to submerge ourselves into!
 
Let’s come together in the spirit of openness to new experiences, healing, and the joy and creativity that is our faerie nature.
Opening ceremony is Saturday 7th, Closing Ceremony Friday 13th.
 
Like all Faerie events, this is co-created and self-managed. Everyone is welcome to contribute. We all take responsibility to create a magical space, to help each other and the organisers, to take care of ourselves and the other and to help cooking, serving and dishwashing and that we don’t waste our resources in this drug free gathering.
 
Getting here:
 
The nearest international airports are Munich or Salzburg where you can get an inexpensive train ticket to the nearest train station to the gathering, Bischofshofen. Then there are local busses or we can organize Faerie Taxis to our Youthhostel Mitterberghaus / Mühlbach at Hochkönig.
 
Pretty sure that you are coming? Please register
Using ONLINE Registration makes life easier for the Queens Registrar: http://radicalfaeries.at/gathering_2018/registration-form/
 
If you want more details about this gathering visit the Website of the Radical Faeries Austria: http://radicalfaeries.at/
radicalfaeries.at
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You will find a link also via Facebook: https://www.facebook.com/events/1104833646325276/
The Legend is back! After FANTASTIC rollercoasters of Fun, dance, love, talks, magic and nature in 2013 and 2015, * We are thrilled to announce Austria’s…

 

If you have any questions send your email to: faerietreffen@hotmail.com
You will receive a confirmation email, when we get your Registration Form or email. See you at the Gathering!
 
With love, hugs and faerie kisses…
Follow every rainbow… till you find your dream! Blessed be!
 
Mata Hari, Red Rose (for the gathering team)
 
Please send this call also your Faerie friends!
 
We are the FUTURE !

Faerie BEACON Gathering 2017 Hévíz, Hungary (2nd Waterlilies Gathering)

December 25, 2017 – January 1, 2018

http://radicalfaeries.at/faeriebeacon/

 

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“She wears strength and darkness equally well;

The girl has always been half goddess, half hell.”

(Nikita Gill)

 

It is the longest night of the year. The ground is frozen, nature sleeps.

But stars are made visible by darkness, and hope appears in all the unlikely places. We gather in the dark to light together the first beacon in the gloom. We will light a candle by the window to guide your way.

Come home to the tribe for the season. Let us wear darkness and light together.

After our first wonderful and relaxing Waterlilies Gathering in September 2016 we gather again from Dec 25th to Jan 1st in Hévíz, Hungary, by the world’s largest natural thermal lake, to do what we do best: create Heart Space through Heart Circle, ceremony, celebration, sharing, caring, holding space, making love, making magic, drag, visions and dreams. This time, we will also experience in the sacred intimacy that Winter naturally inspires natural healing and deep relaxation in the warm waters of the thermal lake. The lake is a paradise, it is warm with more than 23-25 degrees in winter.

We are staying in a house near the town centre and within walking distance (700m) from the thermal lake. Our Apartment has 3 double beds, 2 sofa beds and 4 twin beds for 14 people.

Like all Faerie events, this is co-created and self-managed. Everyone is welcome to contribute. Please bring sacred objects, ideas, fun things, and everything you need to make sure you will have a pleasant stay and we will all have a good time. No dogs or pets allowed.

 

HOW TO GET THERE

You need to get to Vienna, Graz, Budapest or Bratislava by train, bus or airplane. Then you can continue either go by train, car or bus to Hévíz (via Balaton).

Please do not hesitate to contact us for more information:

faeriebeacon@hotmail.com

(or:  faerietreffen@hotmail.com)

 

REGISTRATION

has started!

 

More infos on our Website: www.radicalfaeries.at/faeriebeacon

FAEBorhood Vienna City Gathering 2017 – Report („Lazy Life“ Gathering)

I had a dream!

Ich hatte den Traum – ein Faerie Gathering in Wien zu veranstalten – und ich hörte dabei nur auf mein Herz – nicht auf meinen Verstand! Denn der Verstand hätte mir gesagt, das ist völlig absurd, in Wien so etwas zu kreieren, in einer der unfeenhaftesten Städte Europas, die vor allem von ihren Klischees und ihrer Schönheit lebt, wo noch immer nichts Neues eine wirkliche Chance hat dauerhaft zu gedeihen, wo die Leute zu nichts zu bewegen sind, außer zu Altgewohntem oder zu populistischen Führerfiguren, denen die Massen nachwievor zulaufen, wo man entweder ignoriert oder nieder gemacht wird, wo viele nur in geheimen und abgegrenzten Flächen ihre Freiheit leben können und sie von Persönlichkeitseinschränkungen vor allem am Arbeitsplatz umgeben sind.

I had a dream – ein Experiment, etwas völlig Neues zu wagen, ein spontanes Treffen auszurufen, wo sich die Feen da und dort begegnen würden, um gemeinsam ihren Spirit auszuleben, gemeinsam glücklich und eine Familie zu sein, und vor allem die Stadt nicht nur mit Gay Kommerz und Gay Mainstream überrollen zu lassen, sondern auch die Chance zu geben, Gay Spirit zu erleben und zwar einen solchen, wie ich ihn durch die Radical Faeries kenne, an meinem Heimatort immer herbei ersehnt habe, nämlich ein Bewußtsein aller Queeren, für einander da zu sein, das Bedürfnis der Feen, einander das zu geben, was du sonst nicht in dieser Stadt bekommst, einfach einander Solidarität und Empathie zu zeigen. Sind diese Werte der Feen in Wien auch anderen wichtig oder werden sie nach wie vor von Vorurteilen überlagert? Nehmen die anderen dies und uns überhaupt wahr? Haben wir hier überhaupt revolutionäres Potential – heißt, regen wir zum Umdenken an? Können wir uns von unserem gängigen Leben losreißen, wollen wir uns hier überhaupt mit anderen Gleichgesinnten treffen – wollen wir diese einmalige Chance eines geschützten Raumes in Wien wahrnehmen? Ich machte mir nicht viele Gedanken, ob dies funktionieren würde, – ich hatte einfach das Vertrauen, dass es gelingen könnte, denn mein Herz hielt mich nicht davon ab und sagte mir, es ist OK, dass du das machst. Es spielen so viele positive Faktoren gerade in dieser Woche zusammen, du würdest dir dein Leben lang nicht verzeihen, es nicht einmal versucht zu haben: Wir hatten ein wahres kleines Märchenland – eine sonnige Oase mitten in der Stadt zu Verfügung – 3 S-Bahn Stationen von Wien Mitte entfernt. Wir hatten einen Feiertag und das Festival Queer*Utopia, wir hatten die Vienna Pride und die Regenbogenparade, den Lifeball, die Wiener Festwochen und das queere Filmfest Identities. Ich dachte, das würde sich alles irgendwie perfekt ergänzen, aber im Endeffekt fand doch zuviel Queeres in Wien innerhalb von einer Woche statt. Der erste Call war noch voller Klischees über Wien, die viele Feen aus der ganzen Welt nach Wien locken sollten – das hat nicht funktioniert. Mit dem zweiten Call sprach ich alles an, was sich Feen von einem Treffen idealerweise wünschen. Ich wollte meinem Land einmal diesen Spirit vermitteln, worum es uns eigentlich geht und dieses Bewusstsein sollte sich für immer in der österreichischen LGBTI Szene und darüber hinaus heilend verankern, denn dieser Call wurde auch von den Veranstaltern der Viennapride und Stonewall öffentlich auf Facebook übernommen und leuchtete dort dankenswerterweise für eine Woche, sodass es auch jeder lesen konnte. Ich war immer für völlige Informationstransparenz und gegen die Abschottung der Faerie Tribes nach innen und außen, soweit es nicht die persönlichen Daten betraf. Nur dann erlebe ich die Einheit der Menschheit und der Lebewesen und dass die Feen untereinander gleichberechtigt sind und habe nicht das Gefühl, man wolle immer etwas voreinander verbergen. Es hat mich zwar einige Überzeugungsarbeit bei den Veranstaltern gekostet bis sie uns aufnahmen, aber zu guter Letzt konnte dann jeder, der mit offenen neugierigen Sinnen durch die Welt geht, uns geistig aufnehmen und seinen Horizont erweitern. Diese Tatsache allein hat in mir die Überzeugung geweckt, dass dies alles nicht umsonst war, denn wie schon Marina Abramovic in ihrer inspirierenden Autobiographie sagte, das Wichtigste ist, die Bewusstseinsebene zu schaffen für das worum es uns und bei diesem Gathering ging. Ich wollte nicht mehr nur die Feen von diesem Gathering überzeugen, sondern vor allem der Welt die andere Seite des Gay Spirits nahe bringen, so wie sie radikale Feen zelebrieren, nämlich die queere Geschichte von der Urzeit bis in die Zukunft, angefangen, so wie wir veranlagt geboren sind, über die Gegenwart, wo wir nicht weiterkommen, wenn sich jeder nur in seiner persönlichen (Medien-) Blase zurückzieht und wir unser Herz nicht gegenseitig öffnen und unsere Verletzungen weiter mit uns herumtragen, bis in die Zukunft, in der wir uns alle eigentlich eine fa(e)belhafte Welt wünschen, ohne Diskriminierung, Verstecken müssen und Gewalt, wo jeder den lieben darf, den er/sie will – aber davon sind wir auf dieser Welt noch weit entfernt. Auch Faeries sind in Österreich eine unterdrückte Minderheit und vielen ist das auch egal. Sie sehen die Notwendigkeit nicht, sich nach außen hin zu engagieren und leider auch zu wenig füreinander. Die Not zur Wende haben viele hier nicht, denn ein radikales Umdenken, das in eine Engagement und wirkliches Handeln mündet, das gibt es kaum in Österreich. Da sind uns viele Länder voraus. Aber trotz dieses Bewusstseins blieb ganz bei mir und ließ mich nicht abschrecken dieses Gathering auszurufen. Ich hörte den Ruf meiner queeren Vorfahren es zu wagen, denn mein natürlicher Vater hätte alles dazu getan, mich davon abzubringen. Und daher war ich dankbar und froh, dass die Self Sightseeing Company meinen Vorschlag eines 7-tägigen Treffens mit 4 Tagen am Sonnenland akzeptierte und nachdem Mama Pixie mir zugesagt hatte zu kommen, war mir klar, dass ich es machen musste. Welch eine Chance für Wien und die Feen in ganz Mitteleuropa! Einen Dämpfer gab es nur aus den eigenen Reihen, denn keiner der hier lebenden Freunde war bereit, für einige Tage andere bei sich übernachten zu lassen. ..und so war unser Flat mit 6 Feen sehr eng besetzt und fungierte gleichzeitig als Drehscheibe.

Schon bevor das Gathering offiziell startete, trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein am Sonntag zu einem Pre-Gathering Picknick im Burggarten nahe dem Schmetterlingshaus. Dieser Sonnenschein sollte uns die ganze Woche in Wien begleiten. Der Sinn des FAEB*Vienna Gatherings war es – so wie ich es schon ein Jahr zuvor beim Faeborhood Gathering in Portland verstanden hatte, dass wir uns jeden Tag am späten Nachmittag zu einem oder zwei Events in der Stadt treffen und tagsüber freie Zeit füreinander zur Verfügung haben. Auch das freie Wohnen bei Freunden sollte möglich sein und auf gegenseitigem Beistehen beruhen.

Am Montag startete dann das Gathering mit einer einfachen Eröffnungszeremonie, die sich Red Rose ausgedacht hatte. Eine wunderbare Idee, wir sollten jeweils drei Stationen im Sonnenland im Tempelbereich abgehen und bei jeder Station unsere Intentionen, Visionen und Wünsche für uns selbst, das Gathering und die Welt auf einen Wunschzettel schreiben und diesen am Ende beim Baum der Visionen aufhängen. Ich wünschte mir für mich vor allem Schönheit und Gesundheit, für’s Gathering, dass Wien endlich die Botschaft empfangen und verstehen würde, worum es hier und uns geht; und für die Welt, natürlich, dass sie zu einem Umdenken kommen und endlich fabelhaft werden würde, zumindest sollten wir es wenigstens versuchen. 7 Feen fanden sich für die Zeremonie ein. Das war nicht viel, aber immerhin genug, um diesen Spirit in uns für eine kurze Zeit zu erzeugen. Theoklymenos sagte einen Satz, der mich tröstete und den ich mir zu Herzen nahm: „Auch wenn nicht so viele gekommen sind, dann soll es eben so sein.“ Ich fand es zwar schade, aber ich musste es akzeptieren. Und als am nächsten Tag nur noch zwei Feen gekommen waren und der geplante Heart Circle sogar entfallen musste, dachte ich mir, dass dies schon eine tiefere Bedeutung haben würde und andere Möglichkeiten erschließen würde. Ich verstand es zwar nicht, warum nicht mehr Feen in dieses einzigartige, zauberhafte, märchenhafte Sonnenland gekommen waren, wo sich doch die das Land Betreuenden so viel Mühe gegeben haben, eine faszinierende Landschaft herzuzaubern, in der  man in einem goldenen Wohnwagen abchillen konnte, in Badewannen unter Bäumen in Glitter-Wasser baden konnte, mehrere Altäre zur Kontemplation warteten, eine Rutsche, Blumengärten, Pflanzen aller Farben und ein Igel lebten, der sich auch manchmal aus seinem Versteck herauswagte, um am Red Carpet zwischen den Tempeln und der Veranstaltungswiese demonstrativ genau inmitten der 76 Modellbüsten sich platzierte und das Treiben um sich herum verschmitzt beobachtete. Da nun also der Heart Circle vorerst nicht stattfand, blieb genug Zeit sich auch mit anderen sich am Sonnenland aufhaltenden Menschen zu unterhalten, die bisher mit den Faeries oder deren Spirit nichts am Hut hatten. Und so war dieser Tag neben der Entspannung im prachtvoll aufgebauten Zelt auch der Konversation mit alternativen Wesen gewidmet – wie sie uns sahen und wahrnahmen. Da gab es etwa eine Gruppe von Queeren aus verschiedenen Ländern, die über die Diskriminierung am Arbeitsplatz diskutierte, und die durchaus auch an unseren Ideen interessiert waren. Wir sprachen mit einer transsexuellen Künstlerin, die sich durch einen Ausdruck, den ich im Call verwendete, nämlich „das Herz öffnen“ total von dieser Gruppe abgestoßen fühlte. Sie meinte nämlich, wenn sie ihr Herz öffnen würde, das könne sie keinem antun, denn dann würde sie uns die Zeit versauen und bevor sie das zuließe, würde sie eher total blockieren. Sie wolle lieber ihre hart erkämpfte und gefundene Harmonie mit sich völlig unabhängig von irgendeiner Gruppe leben. Ich meinte zwar, dass sie uns da doch missverstehen würde, wir wollten niemand bekehren oder zwangsöffnen, aber eine weitere Diskussion mit ihr war nicht mehr möglich. Es war es einfach interessant zu erleben, was sich bei dieser Schnittstelle zwischen Feen- und Außenwelt so ereignete. So war dies einmal ein Aspekt, der mir bei einem Gathering völlig neu war, nämlich alles von der anderen Seite zu hören und zu erleben, wie jemand ehrlich über uns dachte, Ich war froh, dass dies keine oberflächliche Bewunderung war, der keine Taten folgten, – auch das gehört dazu. Als sie dann bei einer späteren Diskussion über ihr Leben und die viele Gewalt erzählte, die durchlebten psychischen und physischen Vergewaltigungen, die sie als Trans-Person in der Öffentlichkeit erlebte, so verstand ich, dass sie sich mit einem Schutzpanzer umgab, den sie auch vor den Faeries glaubte nicht ablegen zu können. Ihr begreiflich zu machen, dass sie gerade bei Faeries trotzdem ihr wahres selbst leben kann, dafür war es einfach zu früh. Wien ist eine Stadt, wo man sein wahres Herz nicht öffnen kann, denn entweder kommt eine Mördergrube zum Vorschein, an der Sigmund Freud schon seine Freude hatte, oder man schämt sich seiner Gefühle, weil man immer damit rechnen muss, dass positive Gefühle entweder verspottet, oder nicht für wahr gehalten werden. Wer hier positive Gefühle zulässt, der wird verdächtigt, diese nur zu spielen oder sie von oben herab vorzuschreiben. Vom generellen Verständnis, welche heilende Wirkung etwa ein Heart Circle haben kann, ist man in Wien weit entfernt. Man schimpft lieber auf alles Fremde, als alles Andersartige in sich oder beim anderen einmal zuzulassen. Einfach mal loslassen, das geht in sozialistischen Wien noch immer nicht. Dass über Querdenkern und Regeln- und Normen-Infrage-Steller weiterhin das Damoklesschwert des Abgestoßen-Werdens hängt, davon erzählte mir ein junger gepiercter Typ, der sich eigentlich als Frau fühlt, die Frauen liebt – also als Lesbe, aber in einem Machoberuf tätig ist. Er war jedenfalls begeistert von unserer Idee der Möglichkeit einer anderen Welt und ließ sich gleich in unserer Facebook Gruppe aufnehmen. Wir trafen interessante Typen im Sonnenland und das allein machte unser Treffen hier schon sinnvoll.

Am nächsten Tag kamen mehrere Feen ins Sonnenland zum Klangschalenworkshop mit Freedom und erstmals stellte sich so etwas wie ein Gathering Feeling ein. Ganz von Klang umgeben wurden wir an unsere äußersten Sinne geleitet und wachten wie in Trance in einer neuen Welt auf.

Der Donnerstag war der riskanteste Tag des Gatherings, denn ich wusste nicht, wieviele Menschen einerseits zu meinem Queer-Performance-Workshop „Being Faebulous-Durch Mauern gehen“ und zur abendlichen No-Talent-Show kommen würden, obwohl beide Events auf Facebook öffentlich zur Vienna Pride angekündigt waren. Ich machte mir einige Gedanken zu diesem Workshop – und viel Inspiration bekam ich neben meiner eigenen Vergangenheit aus einer TV-Doku über das Leben von Barbra Streisand. Auch an ihr Talent wurde anfangs nicht geglaubt, aber sie ließ sich nicht unterkriegen und glaubte immer an sich und ihre „Andersartigkeit!“ – Der Mut gab ihr Recht. Sie wurde zum Star – einfach Faeb! Niemals aufgeben! – auch das wollte ich vermitteln. Andererseits war ich begeistert durch die Autobiographie von Marina Abramovic, der berühmtesten Performance-Künstlerin der Welt mit serbischen Wurzeln. Sie sagt, dass wahre Kunst und Performance nur dort entstehen kann, wo man Grenzen überschreitet, ein Bewusstsein schafft und seine Kreativität zu 100 % durchsetzen kann. Um es kurz zu machen, es wollte wieder nur ein Teilnehmer „faebulous“ sein – armes Wien! Erst nach zwei Stunden waren wir zu viert und schufen einen Catwalk für unseren gemeinsamen Auftritt am Abend. Wir hatten großen Spaß, denn wir probten „Vogue“ von Madonna und „Born This Way“ von Lady Gaga, und dieses Lebensgefühl wollten wir auch ausdrücken. Zur abendlichen No-Talent-Show kamen dann doch etwa 25 Leute und mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich sah auch viele unbekannte Gesichter im Publikum. Das Wiener Publikum war zwar für Faerie Verhältnisse ziemlich ruhig und zurückhaltend, aber wie wir aus anschießenden Gesprächen vernahmen, hat es allen Anwesenden wirklich gefallen. Die Bühne wurde von den Rurtalern und der Self Sight Seeing Company prächtig und schillernd aufgebaut und Mama Pixie sang „Natural Boy“ wie ein Engel. Mir war vor allem ein Anliegen wichtig, einen anderen Gay Spirit nach Wien zu bringen, der sonst nie gezeigt wird, nämlich den im Sinne unseres schwulen Vaters Harry Hay, präsentiert durch einen Song von Charlie Murphy: Ein Spirit, der die Welt zu einem besseren Ort machen könnte. Mit „Vogue“ von Madonna starteten wir mit einem Catwalk die Show und mit „Born This Way“ beendeten wir sie fulminant nackte Beine schwingend um 22 Uhr, mit Rücksicht auf die Nachbarn, bevor sie sich noch mehr über unsere Lautstärke beschweren konnten. Wir waren schließlich in dem einzigen von der FPÖ geführten Bezirk Wiens zugegen, in Simmering und da wollten wir nicht allzu sehr provozieren. Aber diese hemmende Stimmung wirkte sich doch auf mein Gemüt auf, da ich erstmals eine Performance („Gorilla“ von Bruno Mars) unterbrechen musste, da ich fühlte, ich könnte mich nicht mehr authentisch in dieser unterdrückenden Atmosphäre ausdrücken. Aber das Publikum verstand das Problem – und dann war es auch für mich akzeptabel. Einige meinten danach sogar, ich sie so schön gewesen, ich hätte meine Weiblichkeit noch mehr unterstreichen können. Aber Äußerlichkeiten waren mir nicht wichtig. Ich war nur froh, dass die Show überhaupt stattfinden konnte mit ausreichend Publikum. Alle Mühe hatte sich gelohnt. Der Funke war übergesprungen – und diese Energie ist das Einzige, was zählt.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zur Vienna Pride und schlenderten durch die Rosengärten am Ring und zum Sissi Denkmal. Am Abend initiierte Tom eine Philosophie- Stunde über „Faeries und Ratio“ und sogar den Heart Circle holten wir nach, bevor wir die beeindruckende Doku über den Begründer der Radical Faeries Bewegung zeigten: “HOPE along the wind – The Life Of HARRY HAY!

Am Samstag sammelten sich einige zur Regenbogenparade und da diese mit eineinhalb stündiger Verspätung startete, wollten einige nicht mehr mit uns um den Ring marschieren. So blieb es wieder an uns 5 hängen. Die Rurtaler trugen das Gruppenschild und führten den Handwagen, den sie mit viel Eifer die letzten Tage gebaut hatten, Gizem trug das Bambi an seiner Brust, ich trug eine riesige Torte um den Bauch und Red Rose kam pompös in seinem neuen chinesischen Kleid daher. Er war besonders zu bewundern, da er aus dem Nachtdienst kam und trotz starker Schmerzmittel für die Beine die ganze Parade durchmarschierte. Er war ein Held für mich! Schade war nur, dass wieder einige Faeries zwar uns begrüßten, aber nicht mitmarschierten. Sie erlebten leider nicht mit wie unendlich die Leute an den Straßenrändern uns bejubelten und liebten – so immens wie noch nie! Soviel Liebe von wildfremden Menschen gibt wieder Kraft für ein Jahr und für die Zukunft, unsere Arbeit fortzusetzen. Die Menschen waren alle begeistert als sie unsere Botschaft am Schild sahen, das ich hochhielt: „For a FAEB (faebulous) World!“ Wer will das nicht – so hatte man den Eindruck! Ich wollte nicht die Negativbotschaften hochhalten, wie alle anderen, sondern FÜR etwas sein! Nach der Parade waren wir so ausgelaugt – aber happy! Am Abend trafen sich noch einige Feen im Cafe „Lazy Life“ und der Name dieses Lokals sollte irgendwie als Motto für mich über dieses Gathering stehen: Einigen, die fast das ganze Gathering dabei waren, fiel natürlich auf, dass die Unterstützung der anderen Austrian Faeries bei diesem Gathering nur sehr gering vorhanden war. Einige meinten, dass hier in Österreich die Mentalität sehr „lazy“ wäre. Ich konnte ihnen nicht widersprechen, aber trotzdem ich war sehr dankbar für die, welche tatsächlich erschienen waren, auch mit dem Flugzeug, denn sie hatten doch ein wunderbar entspanntes Gathering ohne Drama erlebt, auch wenn für einige es sich nicht wirklich wie ein Gathering angefühlt hat. Als wir am Sonntag am letzten Tag nach einem Brunch im Cafe Savoy einen sonnigen Spaziergang durch den Prater machten und eine kleine Abschlusszeremonie abhielten, brachten einige dies zum Ausdruck. Aber es kommt immer darauf an, mit welchen Erwartungen man an ein Gathering herangeht. Als wir am Teich beim legendären Konstantinhügel unsere Abschiedsgedanken in den Wald flüsterten, wusste ich noch nicht so genau, wie ich die ganze Woche resümieren sollte. Ich brauchte einige Wochen, um mir klar zu werden. Aber je länger ich darüber nachdachte, umso positiver erschien mir, was wir hier in Wien zustande gebracht haben. Auch wenn wir vielleicht nie wieder ein Gathering in dieser Form organisieren werden, jedenfalls nicht mehr parallel zu einer Vienna Pride, das einfach eine zu starke Konkurrenz war, so waren wir doch davon überzeugt, dass wir eine gute Zeit miteinander verbracht haben, auch wenn wir noch nicht alle perfekt waren, aber das wollten wir als positiv betrachten. Das allein Entscheidende war, dass es gegen alle inneren und äußeren Widerstände und Schweinehunde – auch ohne der erhofften, größeren Unterstützung, stattgefunden hat und dass es uns über viele Dinge klarer und wahrhaftiger gemacht hat. Wir konnten mit der Nicht-Feen Welt wie nie zuvor kommunizieren und haben Beschlüsse für die Zukunft gefasst und neue Faerie Energie für weitere Diskussionen, Heart Circles und sonstige Treffen gefasst. Wir wollen in Hinkunft mehr gemeinsam kochen, essen, reden und unser Projekt eines Faerie Sanctuaries weiter verfolgen, haben unsere erste Versammlung unseres Vereins zur Suche eines Heiligtums abgehalten und gingen alle in Harmonie auseinander. Als Organisatoren können wir uns zu Gute halten, dass wir zu 100 % unser Bestes in diesen Wochen gegeben haben. Mehr konnten wir neben der Arbeit nicht tun. Es war nur schade, dass nicht mehr Feen dieses einmalige Angebot in dieser traumhaften sonnigen Woche in diesem schönen Sonnenland angenommen haben. Aber das müssen sie sich mit sich selbst ausmachen. Wir waren dankbar, diese faebelhafte Woche miterlebt zu haben, denn sie hat gezeigt, dass alles möglich ist, wenn du nur auf dein Herz hörst und dass man es auch mit wenig Hilfe zu etwas bringen kann, wenn du nur an deinen Traum glaubst. I had a dream – und der hat sich erfüllt. We are not perfect – but who cares! Be just faeb to be glad. Cherish your dreams!